Mein letzter Bericht über die Sanierungsarbeiten an der Johanniskirche liegt nun schon einige Wochen zurück. Seitdem ist auf der Baustelle viel passiert. Die Mauerarbeiten an der Außenfassade sind abgeschlossen und die Maler konnten die großen Flächen der Außenfassade gerade noch streichen, bevor die Temperaturen auf ein zu niedriges Niveau fielen. Die Glaswerkstatt in Quedlinburg hat die 10 Stahlsprossenfenster restauriert und wieder in der Kirche eingebaut. Ich finde, sie sind sehr schön geworden! Nachdem die Fenster nun auch eingeputzt worden sind, müssen die Fensterlaibungen aber noch gestrichen werden. Dafür hoffen wir auf ein paar wärmere Tage Anfang Dezember!
Die Maurerarbeiten im Inneren der Kirche sind ebenfalls weit fortgeschritten. Marode Steine wurden ersetzt, Risse verfüllt und Spiralanker gesetzt, um zukünftige Rissbildung zu minimieren. Die Elektrik wurde erneuert und das schließt auch eine neue Hauptverteilung und zwei neue Unterverteilungen mit ein. Die Decke der Kirche wurde mit Zellulosedämmstoff gedämmt, auf dem Dach der Kirche wurden kaputte Dachziegel ersetzt und eine, den heutigen Anforderungen entsprechende, Blitzschutzanlage installiert. Und die Sakristei hat ein neues Bleiglasfenster erhalten, das zum Fenster im Nebeneingang Süd passt. Während die Maurer nun letzte Hand anlegen, soll noch in diesem Jahr mit den Malerarbeiten im Inneren der Kirche begonnen werden.
Quelle: Dirk Harney
oben: Spiralanker im Mauerwerk, Verputzen der Außenwand mit einer Leier, Malerarbeiten, Reparatur eines Türsturzes; unten: marodes Mauerwerk und Putzarbeiten im Inneren der Kirche, Rückkehr der Stahlsprossenfenster, Säuberung der bunten Bleiglasfenster